
für yammas
Das Leben ohne Liebe unterscheidet sich in einem wichtigen Punkt nicht wesentlich vom Leben mit ihr: Es bedarf der Pragmatik. Kein Grund also, der Liebe zu sehr nachzutrauern oder sie zu ersehnen: Wo sie auftritt, kann es bei ihr allein auf Dauer nicht bleiben. Liebe ist eine mehr oder weniger starke Zuneigung plus Arbeit, die der schwierige Prozess des Sich-aneinander-Gewöhnens bedeutet. So wunderbar die Gefühle sind, im Alltag zählen vor allem Gewohnheiten. Sie bestimmen das Zusammenleben, und sie ruinieren es auch, wenn sie nicht kompatibel sind. Pragmatik muss also hinzukommen. Sie ist die Insel, auf die sich die Schiffbrüchigen des Lebens und der Liebe immer retten können.
[tipp von anke, philosophischen hilfestellungen aus der <a href="www.zeit.de"target="_blank">zeit. weiterlesen empfohlen]