
DB-o-mat. Ich drück dich.
Was will der alles von mir? Erstklassig? Hin- und Rück? Familientarif?
Mein Zeigefinger taugt schon lange nicht mehr für die Bedienung der Fahrkartenautomaten der DB. Längst bin ich umgestiegen (umgestiegen paßt zum Thema) auf den dicken rechten Daumen, der es mir erlaubt mit ca. 7 dN gegen die von zighundert breitgedrückter Daumen, fett und dönerrestbeschmierte Scheibe zu pressen, um so endlich den Befehl auszulösen und von BEGH-BULL zurück auf BADSE-BEFFL zurückzuwechseln, natürlich unter Rücksichtnahme, daß nicht der ganze Automat hintenüber fällt und harmlose Bahnhofsbesucher erschlägt.
Inzwischen habe ich den Verdacht, daß die kinetische Energie, die einem bei der Erlangung einer simplen Fahrkarte abverlangt wird, direkt hinter der Scheibe mit einem piezoelektrischen Wandler in elektrische Energie verwandelt wird und in den nächsten ICE geleitet wird. Warum sollte man sonst Automaten bauen, die derlei "Tasten"(sindesjagarnicht)drückverhalten aufzeigen? Da ist doch der Mehdorn im Spiel und will Energie sparen.
Ich werde jetzt noch ein wenig trainieren. Ich fahr' morgen nach Berlin.